Die Milch in Ayurveda

Milch ist sehr kontrovers diskutiertes Lebensmittel. Die Meinungen sind sehr geteilt darüber, ob wir Menschen sie überhaupt brauchen. Manche sagen, dass der Mensch das einzige Lebewesen ist das Milch von den anderen Lebewesen trinkt. Aber Ayurveda unterscheidet dies, weil wir keine Tiere, sondern Menschen sind. Und die Milch die wir trinken wollen von den Tieren dürfen wir aber nur unter bestimmten Vorausetzungen trinken, weil nur dann ist sie am besten veträglich für uns Menschen! Auch hier besteht ein großer Unterschied zwischen der Milch verschiedener Tiere. Auch wie wir die Milch zu uns nehmen spielt eine große Rolle und ist wichtig für ihre Verdaulichkeit und unsere Gesundheit!

Heutzutage können wir verschiedene Sorten von Milch im Supermarkt aussuchen. Diese Milchsorten sind H-Milch, pasteurisierte, homogenisierte und frische Milch. Das sind die Hauptprodukte, abgesehen von den anderen vielen Sorten, die z.B. mit Früchten oder sonstigem zum Kauf angeboten werden. Auch mit wenig Fett oder Vollfettgehalt. Tja, man hört verschiedene Aussagen und Meinungen zum Thema Milch. Viele Menschen haben auch eine Laktoseintoleranz, was natürlich den Milchkonsum verbietet. In alten ayurvedischen Texten ist beschrieben das der Milchkonsum sehr wohl in manchen Situationen positiv für die Menschen sein kann. Sie hat eine besondere Stellung in Ayurveda. Aus Milch wird auch das Ayurvedisches Gold hergestellt - Ghee, welches ohnehin einen hohen Stellenwert in Ayurveda hat! Damals, als die heilige Schriften des Ayurveda aufgeschrieben worden sind, gab es keine behandelte Milch und die Kühe wurden artgerecht gehalten. Es gab keine Massentierhaltung wie heute, wo die Kühe die meiste Zeit im Stall stehen, oft mit Antibiotika behandelt und mit minderwertigen, fraglichem Futter  gefüttert werden. Deshalb es ist so wichtig beim Kauf der Milch auf die richtige Qualität zu achten. Lieber etwas mehr bezahlen, dafür geht es den Kühen besser und sie bekommen mehr für ihre Gesundheit. Und es schmeckt besser!  Die meiste uns angebotene Milch hat mit der richtigen gesunden Milch nichts mehr zu tun! Bei der Milchproduktion von heute geht Quantität vor Qualität!

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,,Grüne Soße" Chutney mit Pellkartoffeln und Leinöl

Ich möchte euch eine leckere Idee vorstellen. Sie ist leicht und schnell zubereitet. Es ist ein echtes Frühlingsmenü. Ich habe es selbst ausprobiert und kann nur sagen: es schmeckt richtig gut, macht satt und ist leicht verdaulich und noch richtig gesund! Wegen der Omega 3 Fettsäuren im Leinöl und den basischen Kartoffeln. Insbesondere bei dem Leinöl solltet ihr auf gute Bio-Qualität (Leinsamen) achten, es kühl und dunkel lagern und innerhalb von 4-6 Wochen verbrauchen. In meiner Stadt hatte letztens der Bio-Fachhändler meines Vertrauens sogar selber welches im Laden frisch gepresst, das ist natürlich an Frische nicht mehr zu überbieten.

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Roh"köstlicher" Mango-Kokos Kuchen mit Schokocrunch

Dieses Rezept ist ganz einfach und schnell zubereitet. Durch die Zugabe von Nüssen, Datteln , Kokosflocken, Kokoscreme und Mango ergibt sich ein sehr nährendes, Vata und Pitta beruhigendes Nahrungsmittel. Es ist ein gesunder, veganer Kuchen. Ohne unverträgliche Nahrungsmittel Kombinationen! Denn oft werden in üblichen Rezepten solche untereinander kombiniert.

(für eine 16er Form)

 

Zutaten für den Boden:

100g Pecannüsse

100g Zartbitterschokolade(ab 80% )

5 Medjool Datteln

1 Teel. Kokosöl

 

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Apfel-Bananen Bratlinge

Dieses Rezept ist ganz einfach und schnell zubereitet. Die leckeren Bratlinge kann man zum Frühstück oder am Nachmittag anstatt Kuchen zubereiten. Besonders Kinder werden große Freude an den leckeren, süßen und fruchtigen Bratlingen haben. Auch wenn sie z.B. Besuch haben und möchten ein leckeres Frühstück zaubern, eignen sich die Bratlinge alle mal. Natürlich könnt ihr auch ausprobieren andere Früchten untereinander zu kombinieren.

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Der Frühling (Vasanta Ritu)

Der Wechsel der Jahreszeiten hat Einfluss auf unsere Doshas und so gleich auf unser physisches so wie psychisches Wohlbefinden. Man möchte gerne fit in den Frühling starten ohne winterlichen Ballast. Aber wir werden oft von verschiedenen Symptomen geplagt wie Müdigkeit, mangelnde Energie, überschüssige Fettpölsterchen oder sehr oft eine Erkältung oder im schlimmsten Fall eine schwere Grippe. Warum uns solche Unannehmlichkeiten passieren kann man aber sehr gut erklären: der Winter nämlich ist Vata. Der Körper speichert Wärme um die kalte Zeit gut zu überstehen, der Stoffwechsel ist nicht so schnell und man isst auch deftiger in dieser Zeit. Im Winter sammelt sich vermehrt Kapha im Körper an. Kapha Merkmale sind: Schwere, Schleimigkeit, Öligkeit, Langsamkeit, Klebrigkeit, Süße und Kälte.

Zum Anfang des Frühling sollten wir das überschüssige Kapha aus dem Organismus ausleiten. So wie der winterliche Schnee soll auch Kapha schmelzen. Werden wir das nicht rechtzeitig tun, droht uns, dass wir an diesen Symptomen die Kapha Merkmale sind leiden werden. Erkältungen, Müdigkeit, Übergewicht sind die Symptome der Verschlackung. In unserem Organismus hat sich durch den Winter einiges angesammelt. Dies sind die Schlacken. Man kann übesetzen dass diese Schlacken nicht verdaute Nahrung ist. In Ayurveda nennt es sich Ama. Diese Schlacken sind Übeltäter die uns das Leben schwer machen. Der Frühling ist die beste Zeit um die Reinigung des Körpers durchzuführen. Nicht im Winter gleich nach Sylvester, so wie man oft von den guten Vorsätze für das neue Jahr hört.

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