Die Gewürze


Hier finden Sie eine Auswahl wichtiger Gewürze der ayurvedischen Küche

Gewürze und deren Kraft - was ist ein Gewürz?

In Ayurveda spielen Gewürze wie auch Kräuter eine sehr große und wichtige Rolle.

Sie sind in der ayurvedischen Küche und der ayurvedischen Medizin unentbehrlich. Alle diese Gewürze und Kräuter haben verschiedene, vielfältige und sehr wertvolle Wirkungen. Wichtig ist wann, wie und wer sie einnimmt, so dass die Gewürze oder Kräuter die gewünschte Wirkung für das entsprechende Individuum erzielen können. Hier stelle ich ihnen die Namen der wichtigsten Gewürze, welche man in der ayurvedischen Küche nutzt, in einer kurzen Beschreibung vor. Die ayurvedische Küche ist, unter anderen, bekannt wegen dem Reichturm der genutzten Gewürze.

 

Gewürz ist essbar, aromatisch, trocken und entspringt meistens aus Wurzeln, Rinden, Stämmen, Blüten, Knospen oder Samen von Früchten und hat einen großen Einfluss auf unseren Organismus.

 

Alle Gewürze haben eine besondere Kraft, welche unseren Organismus beeinflusst.

Deshalb es ist sehr wichtig, welche Gewürze wann und von wem genutzt werden.

 

 

Ajwain/Ajowan:  

Verleiht vielen Gerichten ein köstliches Aroma, fördert die Verdauung und ist wirksam bei verschiedenen Verdauungsproblemen. Es wird hauptsächlich für gebratene und fettreiche Speisen sowie Teigspeisen verwendet. Es wirkt entblähend, stimulierend, krampflösend und deshalb wird es bei Koliken und Durchfallkrankheiten gegeben. Eine Besonderheit ist die  bronchospasmolytische und antiallergische Wirkung, die es zu einem bewährten Mittel bei Allergien und bronchialem Asthma macht.

 

Anis:     

Die Früchte von Anis wirken als mild wärmendes, Darm beruhigendes, diuretisch wirkendes, schleimlösendes und werden als hustenstillendes Heilmittel eingesetzt. Verdauungsfeuer stärkend. Gilt als sanfte Stimulanz und Aphrodisiakum und die Milchbildung anregend.

 

Asafoetida:    

Es wird in schwer verdaulichen Linsen und Bohnengerichten verwendet. Hauptsächlich wird es bei Magen-Darm Beschwerden eingesetzt. Reguliert Peristaltik, löst Magen- und Darmkrämpfe, wirkt in geringer Dosis (max. eine Prise) entblähend und stärkt gleichzeitig die Verdauungskraft. Verbessert die Darm Flora.

 

Bockshornkleesamen:  

Die Samen schmecken bitter (Leber- und Galle stimulierend). Sie gelten als wertvolles Heilnahrungsmittel in der Rekonvaleszenz und bei Schwäche, besonders wenn das Nervensystem, die Atemwege oder das Genitalsystem betroffen sind.


Curryblätter:    

Blutreinigend, reduziert Nierenschmerzen, stimuliert die Bauchspeicheldrüse, besonders bei nicht Insulinpflichtiger Altersdiabetes.

 

Chilischote:  

Speichert viel Sonnenenergie, hilft bei Gewichtsreduzierung, stärkt das Selbstvertrauen, bekannt als indisches Viagra, regt den Appetit, die Verdauung und den Kreislauf an. Wirkt keimtötend. Zu viel Chili kann jedoch Entzündungen verstärken. Weiterhin vermehrt es Rajas.

 

Fenchelsamen:  

Stärkt das Verdauungsfeuer, hilft bei der Beseitigung von Ama (Verdaungstoxinen), hilft bei Darmkrämpfen, reguliert den Menstruations Zyklus, reduziert Bronchialbeschwerden.

 

Ingwer: 

Wird in Ayurveda als das „universelle Heilmittel“ genannt, ist verdauungsanregend, hilft bei Übergewicht, stärkt die Darmflora und wirkt keimtötend. Löst Verschleimungen in den Atemwegen, reduziert Angst vor der Zukunft. Hilft bei Brechreiz, beseitigt Obstipation, wirkt Durchfall hemmend und ist gut für das Herz und die Stimme. Heilt Rheuma.

 

Jaggery:        

Unraffinierter Vollrohrzucker. Enthält viele Nährstoffe. Wird in der ayurvedischen Küche oft verwendet.


Kardamom:      

Der kleine Kardamom wird in vielen süßen Spießen und auch salzigen Gerichten sowie für verschiedene Teemischungen verwendet. Gewicht reduzierend, gut bei Mundgeruch, verleiht frischen Geschmack im Mund, gut bei Kopfschmerzen, reduziert feuchte Verschleimung, und wirkt als Mittel gegen bronchiales Asthma.

 

Knoblauch: 

Senkt Blutdruck und Cholesterin, reinigt Herzmuskeln und Blut, besonders bei Pickel. Hilft bei Rheuma, Blasenentzündung und Darmpilz. Wirkt Potenz steigernd. Aufbauend und entgiftend.

 

Koriandersamen:  

Ist sattvisch, Appetit anregend, entblähend, Toxine verdauend, gut gegen Migräne, Herzstärkend, hilf bei Entzündungen in Magen-Darm-System sowie in den Harnwegen.

 

Kreuzkümmel:   

Hat einen vorzüglichen Geschmack und ein großartiges Aroma. Wirkt Verdauungsfördernd, gut bei schwereren Speisen, blähungsreduzierend, schmerzstillend, durchfallhemmend, krampflösend. Gut bei Darmträgheit, Frauenkrankheiten, Schlafstörungen, Erkältungen, Blutreinigend.

 

Kalonji: 

Hat ein starkes Aroma, deshalb nicht für Speisen mit zartem Geschmack empfohlen. Bei Menstruationsbeschwerden verwenden.

 

Kurkuma:  

Bringt Abwechslung in die Speisen, verfügt aber auch über eine sehr große Heilwirkung. Wissenschaftlich nachgewiesene krebshemmende Wirkung. Gutes Hauttherapeutikum, blutreinigend, stärkt Leber und Galle. Reguliert die Darmflora. Desinfiziert innerlich und äußerlich, sehr gut bei der Wundheilung.

 

Nelken:  

Das Verdauungsfeuer (Agni) anregend, Verdauungstoxine verbrennend. Gegen Übergewicht, Zahnschmerzen, Grippe, Husten, Lymhprobleme.

 

Pfeffer: 

Agni anregend, gut gegen Husten, Erkältung, Ama verbrennend. Husten und Schleim lösend.

 

Safran: 

Gilt als eines der wirkungsvollsten Aphrodisiaka, verjüngend, regt Leber und Stoffwechsel an. Den Geist beruhigend, nervenstärkend, allgemein verdauungsfördernd.

 

Senfkörner, schwarz:    

Sehr gut zum Abnehmen, trocknet Geschwüre aus, reduziert Schleim und Schweiß, beruhigt das Herz, gut bei Halsschmerzen, Kreislaufschwäche, Durchblutungsstörungen, fördert geistige Ruhe und Klarheit, juckreizstillend.

 

Tamarinde: 

Die Früchte der Tamarinde sind besonders wegen ihres stark sauren Geschmacks ein beliebter Bestandteil  der indischen Küche. Reich an Vitamin C, unterstützt die Verdauung, regt den Appetit an, gut gegen Fieber, gegen Krämpfe, Übelkeit, Blähungen, Durchfall und Halsentzündung

 

Galgant:  

Agni stärkend, verbrennt Verdauungstoxine, gut bei Entzündungen, Schmerzen, mangelnder Körperwärme und sexueller Schwäche.

 

Langer Pfeffer (Pippali): 

Das Verdauungsfeuer stimulierend, gut bei Atemwegserkrankungen, Grippe, wirkt gegen Ama Ansammlung und ist Srota reinigend.

 

Basilikum:  

Hauptanwendungsgebiete sind Erkältungskrankheiten und Verdauungsstörungen. Hilft Verdauungstoxine zu verbrennen und ist gut bei Entzündungen.

 

Muskatnuss:  

Sie geben den Speisen ein zartes Aroma, Nerven beruhigend, gut bei hyperaktiven Menschen, bei sexuellen Störungen und Durchfall.

 

Zimt:  

Gute Anwendung in Süßspeisen. Stoffwechsel anregend, schleimlösend.



 

 

 

Neem kann Ihnen im Kampf gegen Coronavirus helfen. Hier erfahren Sie, wie

 

Neem ist ein wichtiger Bestandteil des Ayurveda und kann bei der Behandlung der neuartigen Coronavirus-Infektion wirksam sein.

 

 

 

Neem ist eines der beliebtesten Kräuter in der Welt des Ayurveda. Es hat eine Reihe von medizinischen Eigenschaften, die Sie von häufigen Infektionen fernhalten. Es hat über 130 biologisch aktive Verbindungen, die Wunder zeigen, wenn es darum geht, virale und bakterielle Krankheiten in Schach zu halten.

 

 

 

Neem ist als starkes Immunstimulans bekannt und das macht es ideal, wenn es in der heutigen Zeit ständig von einer neuartigen Coronavirus-Infektion bedroht ist. Auch faszinierende Schönheitsvorteile von ätherischem Neemöl brauchen große Aufmerksamkeit.

 

 

 

Insbesondere behaupten wir nicht, dass Neem COVID-19 heilen kann, da es keine wissenschaftlichen Beweise gibt, die dies beweisen. Wir sagen nur, dass Neem Ihnen bei der wirksamen Bekämpfung des Coronavirus helfen kann. Es kann Ihre Immunfunktion stärken und Ihnen helfen, sich schneller zu erholen, wenn Sie zufällig die COVID-19-Infektion bekommen. Der Verzehr von Neemblättern kann verhindern, dass Sie aufgrund einer Coronavirus-Infektion eine kritische Krankheit erleiden, und es können schwächende Symptome auftreten.

 

 

 

Dieses natürliche Kraut ist auch gut für Ihre Zahngesundheit. Insbesondere Ihre Mundgesundheit sagt viel über Ihre Immunität aus. Die Ansammlung von Plaque in Ihren Zähnen und im Zahnfleisch kann Ihre Immunität beeinträchtigen, da Ihre Zähne eine Schutzschicht enthalten, die das Eindringen von Bakterien und Viren aus dem Mund verhindert. Bei schlechtem Mundzustand kann diese Schicht beschädigt werden und zu einer beeinträchtigten Immunität führen.

 

 

 

Neemblätter können Ihnen auf mehr Arten helfen, als Sie sich vorstellen. Es kann unangenehme und schmerzhafte Magengeschwüre behandeln, heißt es in einer Studie, die in der Zeitschrift Phytotherapy Research veröffentlicht wurde. Darüber hinaus können sie Bakterien- und Pilzinfektionen verhindern und heilen.

 

 

 

Neem ist als starker Wundheiler bekannt und deshalb gut zur Behandlung von Hautproblemen wie Ekzemen, Juckreiz, Ringwürmern, Akne usw. geeignet.

 

 

 

Diabetes-Patienten können Neem-Blätter konsumieren, um ihren Blutzuckerspiegel zu kontrollieren und den Zustand unter Kontrolle zu halten. Neemblätter sind reich an chemischen Bestandteilen, die möglicherweise die Funktion des Insulinrezeptors optimieren können.